Hochverdichtete Holzwerkstoffplatten der Emissionsklasse E 1 sind für den Einsatz in Räumen ohne hohe Qualitätsanforderungen eine richtige Lösung.
Eine wesentliche Rolle bei der Planung von Räumen mit Schaltwartenböden spielt der Bodenbelag. Für besondere Anforderung an Arbeitsschutz und elektrischer Ableitfähigkeit, können je nach Anforderung leitfähige, antistatische oder isolierende Doppelbodenbeläge appliziert werden. Zum Einsatz kommen daher PVC-, Linoleum-, Kautschuk- oder Laminatbeläge, die je nach Anforderung säure-, laugen- und chemikalienresistent ausgerüstet sein können.
Die Unterseite der Platte ist mit galvanisiertem Stahlblech verklebt. Die Standardabmessung beträgt 600 x 600 mm, aber auf Wunsch sind auch andere Abmessungen möglich. Die Standarddicke der Platte beträgt 38 mm ohne Belag.
Die Unterkonstruktion besteht aus einer verzinkten, höhenjustierbaren Stahlstützenkonstruktion mit am Schaltwartenteller aufgeschraubten, verzinkten Stahlprofilen in Längs- und Querrichtung, unterteilt in Schaltschrank- und Gehbereich. Die Befestigung der Stützen auf dem Rohboden erfolgt durch Verkleben mit einem lösungsmittelfreien Einkomponenten-Polyurethankleber (bei Bedarf zusätzlich verdübelt).
Die Anforderungen an Phelarichtlinien oder Störlichtbogensicherheit können durch Plattenverschraubungen und Zusatzmaßnahmen sichergestellt werden.
| Schaltwartenboden - Holzwerkstoff |
Typen |
SW 140/600 |
SW 140/1200 |
|---|---|---|
Abmessung |
600 x 600 mm |
600 x 600 mm |
Plattendicke |
38,5 mm |
38,5 mm |
Unterseite |
Stahlblech verzinkt |
Stahlblech verzinkt |
Baustoffklasse |
B 1 |
B 1 |
Punktlast |
5.000 N |
5.000 N |
Bruchlast |
>10.000 N |
10.000 N |
Sicherheitsfaktor |
2 |
2 |
Unterkonstruktion |
C-Profile im Raster 600 x 600 mm verschraubt auf Stützkopf |
C-Profile im Raster 1.200 x 600 mm verschraubt auf Stützkopf |